Eine Gefährdungsanalyse ist nicht geeignet um Mängel nach dem Vertrag festzustellen

Eine Gefährdungsanalyse durchführen zu lassen müssen bedeutet, dass der technische Maßnahmenwert für Legionellen überschritten wurde.

Dies ist mit viel Aufwand verbunden, diesen Aufwand will der Betreiber selten hinnehmen, wenn es sich um einen Neubau handelt. Gerade im Neubausektor wird die Gefährdungsanalyse oftmals dazu verwendet, um Mängel bei den Auftragnehmern anzuzeigen.

Selbstverständlich ist die Gefährdungsanalyse ein Gutachten, ob jedoch ein Mangel nach dem Werkvertrag vorliegt, prüft der Sachverständige der die Gefährdungsanalyse erstellt nicht.

Dies kann der Sachverständige in den meisten Fällen nicht prüfen, da ihn der Werkvertrag nicht vorliegt.

Daher ist eine Gefährdungsanalyse nicht dazu geeignet, Mängel nach dem Vertrag zubänden.

Die Gefährdungsanalyse kann allenfalls eine Unterstützung sein, um in einen späteren Gutachten diese Mängel festzustellen.

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