Technischer Ablauf einer Gefährdungsanalyse

Das eine Gefährdungsanalyse eine Vielzahl an Mängeln in der Trinkwasser-Installation aufzeigen kann, ist dem Fachmann bewusst, der Betreiber ahnt eventuell nicht, was auf ihn zukommen kann.

Mit der Gefährdungsanalyse erhält der Betreiber am Ende ein Gutachten zu der Wasserversorgung im Gebäude, welche ihm den richtigen und bestimmungsgemäßen Betrieb aufzeigen soll.

Da die Ortsbesichtigung und die Bestandsaufnahme ein wichtiger Baustein der Gefährdungsanalyse sind, soll hier kurz aufgezeigt werden, was alles in dem technischen Ablauf begutachtet werden muss.

Zu einer Bestandsaufnahme gehören:

  • der Hausanschluss
  • alle Rohrleitungen, inkl. Steig- und Verteilleitungen
  • eventuelle vorhandene Wasseraufbereitung
  • die Warmwasserbereitung
  • die Dämmungen
  • alle Entnahmestellen inkl. der Absicherung nach DIN EN 1717 und DIN 1988-100
  • Temperaturen der Medien (Kalt, warm und Zirkulation)
  • Temperaturen der Technikräume
  • Nutzung der Entnahmestellen
  • und weitere Punkte

Selbstverständlich ist auch die Inspektion und Wartung der Trinkwasser-Installation mit in das Gutachten aufzunehmen. Ferner kommen die Themen Dokumentenprüfung, hydraulischer Abgleich, Stagnation und Dimensionierung mit in das Gutachten.

Dies alles muss bei der Ortsbesichtigung und der Bestandsaufnahme besichtigt und dokumentiert werden.

Eine vollständige Dokumentation nach der VDI/BTGA/ZVSHK 6023 – Blatt 2 ist hier zu erstellen.

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