Handlungsempfehlung

Die Gefährdungsanalyse schließt letztendlich damit ab, dass eine Handlungsempfehlung gegeben wird. Hier muss das Ziel der Gefährdungsanalyse betrachtet werden. Denn das oberste Ziel eines Gutachtens in diesem Rahmen muss es sein die Trinkwasser-Installation nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik betrieben zu können.

Damit dies erreicht werden kann, sind diverse Maßnahmen notwendig. Unter dem Punkt Handlungsempfehlungen sind die Punkte zusammenzufassen, welche nötig sind um die Trinkwasser-Installation richtig betreiben zu können.

Unterscheiden sollte man hier, dass die Empfehlungen sich in Kurz-, Mittel- und langfristige Maßnahmen aufteilen. Hier sind nicht die Begründungen der Mängel angesprochen, sondern deren Beseitigung. Wobei dies im Normalfall bereits in der Begründung erfolgen wird.

Sofortmaßnahmen sind nach Meinung des Autoren nicht in der Handlungsempfehlung aufzunehmen. Der Grund ist hier in der Zeit zu sehen, welche für die Erstellung der Gefährdungsanalyse benötigt wird. Die Sofortmaßnahmen sind jedoch die ersten Schutzmaßnahmen der Nutzer und sind unabhängig von der Gefährdungsanalyse durchzuführen. Alleine die Aufnahme der Sofortmaßnahmen in die Handlungsempfehlungen könnte bereits einen Mangel in der Gefährdungsanalyse darstellen, denn wie oben erwähnt sind diese frühzeitig durchzuführen und eine Empfehlung von Sofortmaßnahmen, lässt eine fehlende Fürsorgepflicht vermuten.

Als Gutachter sind dem Unternehmer und sonstigen Inhaber bereits vor der Gefährdungsanalyse die Sofortmaßnahmen nahezulegen, damit dieser seiner Pflicht zum Schutz der Nutzer nachgehen kann.

Die reine Dokumentation der Sofortmaßnahmen kann außerhalb der Gefährdungsanalyse erfolgen beziehungsweise im Protokoll zur Ortsbesichtigung vermerkt werden.

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