Abweichungen von den allgemein anerkannten Regeln der Technik

Die Trinkwasserverordnung und die VDI/BTGA/ZVSHK 6023 – Blatt 2 fordern, dass in einer Gefährdungsanalyse die Abweichungen von den allgemein anerkannten Regeln der Technik benannt werden.

Dies umfasst die gesamte Trinkwasser-Installation.

Oftmals wird hier das Argment „Bestandsschutz“ aufgerufen, denn bei den Abweichungen der A.a.R.d.T. wird eine Trinkwasser-Installation so betrachtet, as wäre diese neu gebaut worden.

Im Bestand wird es hier immer dazu kommen, dass Installationen angetroffen werden die früher den Regeln der Technik entsprochen haben, jedoch heute nicht mehr Stand der Technik sind.

Zum Beispiel der Rohrbe- und Entlüfter in Steigleitungen. Zu Zeiten der DIN 1988 – Teil 4 waren diese eine zugelassene Sicherungseinrichtung der Trinkwasser-Installation. Heute sind diese jedoch auszubauen und die dazugehörigen Leitung rückzubauen.
Dies möchte man aus verständlichen Gründen vermeiden, jedoch ist dies in einer Gefährdungsanalyse entsprechend zu vermerken. Es gibt hier noch eine Reihe von Beispielen, wo dies zutreffen kann, auch auch hier gilt:

Die Trinkwasser-Installation hat keinen Bestandsschutz, den der Schutz der Nutzer geht vor und hierdurch ist die Anlage auf den Stand zu bringen, dass diese nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik betrieben werden kann.

Dies regelt die Trinkwasserverordnung, denn diese legt Wert auf:

„ Mindestens die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik“.

Legionellen in der Trinkwasser-Installation sind ein Problem, welches durch die Gefährdungsanalyse und die Sanierung beseitigt werden soll.

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