Teilnehmer der Ortsbesichtigung

Im Rahmen der Ortsbesichtigung einer Gefährdungsanalyse für Trinkwasser-Installationen erhält man während des Ortstermins Hinweise von den Beteiligten zu dem Betrieb und der Gefährdungsanalyse.

Diese oft mündlich überlieferten Hinweise sind häufig entsprechend bekannte Mängel und hierdurch in der Gefährdungsanalyse dieser zuzuordnen. Damit dies im Rahmen des Gutachtens nachvollziehbar dargestellt werden kann, sind die Teilnehmer mit ihrer Anwesenheit in das Gutachten aufzunehmen.

Die Hinweise können allgemeiner Form sein, oder auch entsprechend zu Wartung und der Betriebsweise der Trinkwasser-Installation sein. Mit der Benennung der Teilnehmer kann im späteren Verlauf nachvollzogen werden, wer eventuell Hinweise auf vorliegende Mängel gegebenen hatte.

Dies muss durch den Gefährdungsanalysten nicht beurteilt werden, sollte jedoch vermerkt werden. Ob der Betreiber im späteren Verlauf aus diesen Schlüssen Konsequenzen zieht, bleibt diesen überlassen. Als Gutachter müssen die gewonnenen Erkenntnisse der Trinkwasser-Installation nachvollziehbar dokumentiert werden. Die Ortsbesichtigung ist mit den Teilnehmern eine entsprechende Grundlage zur Gefährdungsanalyse.

Diese Forderung mit der Protokollierung deckt sich mit der VDI/BTGA/ZVSHK 6023-Blatt 2.

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