Unterlagen zur Gefährdungsanalyse

Die Unterlagen, wie Pläne, Wartungsanleitungen und viele andere, sind im Rahmen der Gefährdungsanalyse zu prüfen.

Eine vollständige Gebäudealte entspricht der geforderten Beschreibung der Trinkwasserversorgung, nach Trinkwasserverordnung.

Bei einem Neubau sollte man denken liegen diese Unterlagen vollständig vor, doch die Praxis zeigt hier ein anderes Bid. Oftmals fehlen wichtige Unterlagen, was einen bestimmungsgemäßen Betrieb der Trinkwasser-Installation nahezu unmöglich macht.

Im Bestand ist die Situation in Teilen nicht besser. Gebäude, die bereits seit mehreren Jahren in Betrieb sind, werden im Laufe der Zeit verändert, sei es durch Erweiterungen oder Sanierungen. Diese Tätigkeiten haben Einfluss auf den bestimmungsgemäßen Betrieb einer Trinkwasser-Installation und sind daher in die vorhandene Dokumentation aufzunehmen.

Im Rahmen der Gefährdungsanalyse der Trinkwasser-Anlage ist dieser Umstand zu prüfen und zu dokumentieren.

Wie bereits oben erwähnt sind hier in den wenigsten Fällen die notwendigen Unterlagen vorhanden, im Rahmen der Gefährdungsanalyse stellt dies bereits einen Mangel an der Trinkwasser-Installation dar.

Denn ihne vollständige Dokumentation kann eine Wasserversorgungsanlage nicht bestimmungsgemäß betrieben und nicht nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik instand gehalten werden.

Die VDI/BTGA/ZVSHK 6023 – Blatt 2 definiert im Anhang B die Dokumentenprüfung und gibt ca. 20 verschiedene zu prüfende Unterlagen vor. Fehlende Dokumente werden nicht im Rahmen der Gefährdungsanalyse erstellt, dies ist eine Aufgabe der späteren Sanierung.

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