Schriftform des Gutachten

Das eine Gefährdungsanalyse welche gemäß den Richtlinien erstellt wird, in schriftlicher Form vorliegen muss, ergibt sich aus der Forderung der Trinkwasserverordnung.

In der Vergangenheit soll es dazu gekommen sein, dass Gefährdungsanalysen am Telefon erstellt worden sein sollten. Das dies nicht im Sinne der Richtlinien ist, wird klar, sobald auf den unten stehenden Auszug geachtet wird.

Die Trinkwasserverordnung legt im §16, Abs.7 fest, dass die Aufzeichnungen 10 Jahre aufbewahrt werden müssen und dem Gesundheitsamt auf Verlangen vorgelegt werden müssen.

Alleine aufgrund dieser Vorgabe ist eine Gefährdungsanalyse am Telefon nicht konform mit der Anforderung der Trinkwasserverordnung. Die Schriftform ist die einzige zulässige Form für eine Gefährdungsanalyse.

Ebenfalls ist eine telefonische Auskunft, kein Gutachten. Bei einer telefonischen Auskunft handelt es sich im weitesten Sinne um eine Beratung und nicht um ein Gutachten, welches als Gefährdungsanalyse vorliegen muss.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.