Nachweise des Fachwissens

Das Umweltbundesamt schreibt in seiner Empfehlung zur Gefährdungsanalyse:

Im Falle von Schadensersatzforderungen kann es wichtig sein, die Unabhängigkeit und die ausreichende Qualifikation des hinzugezogenen Sachverstandes belegen zu können.

Aus diesem Grund sollten sie sich die Nachweise des Fachwissens durch den Sachverständigen mit aushändigen lassen und mit der Gefährdungsanalyse verwahren. In einem späteren Kapitel werden wir den Aufbau und Inhalt einer Gefährdungsanalyse besprechen, hier wird dies nochmals erwähnt werden.

Eine gute Gefährdungsanalyse wird diesem Punkt sicher gerecht werden, denn der Sachverständige kennt die obige Empfehlung und wird dies erfüllen.

Die Frage nach dem Warum, ist der Trinkwasserverordnung geschuldet. Diese nimmt den Betreiber (UsI) in die Pflicht. Die Gefährdungsanalyse ist immer Aufgabe des Unternehmers und sonstigen Inhabers einer Trinkwasser-Installation. Die Aufgabe (Gefährdungsanalyse) kann und muss delegiert werden, wenn das notwendige Fachwissen fehlt, die Verantwortung hingegen, kann nicht abgegeben werden.

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