Fachwissen des Sachverständigen

Der Sachverständige, der eine Gefährdungsanalyse durchführt, muss über ein entsprechendes Fachwissen und einer Sachkunde im Gebiet Trinkwasser-Installation verfügen.
Im Rahmen einer Gefährdungsanalyse muss der Sachverständige alle Abweichungen von den allgemein anerkannten Regeln der Technik feststellen, bewerten und die Maßnahmen beschreiben, welche notwendig sind, um diese Mängel zu beseitigen.

Diese Anforderung ist sowohl in der Empfehlung des Umweltbundesamtes zur Gefährdungsanalyse und in der VDI/BTGA/ZVSHK 6023 – Blatt 2 zu finden.

Das der Sachverständige sein Fachwissen auf den aktuellen Stand halten muss, ist eine Grundanforderung an den Sachverständigen. Welche sich aus seinem Vertrag und seiner Haftung ergibt. Ein Fachwissen, welches nicht auf aktuellen Stand durch den Sachverständigen gehalten wird, kann als Pflichtverletzung verstanden werden und der Sachverständige könnte dadurch Schadensersatzpflichtig werden.

Alleine um eine mögliche Pflichtverletzung auszuschließen wird der Sachverständige sich zu seinem Fachgebiet regelmäßig fortbilden. Für den Auftraggeber einer Gefährdungsanalyse ist dies ebenfalls relevant. Diesen Punkt besprechen wir im nächsten Beitrag.

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