Welche Grundlagen und technische Regeln gibt es?

Wie man sich vorstellen kann ist die Liste der technische Regeln recht lang. Es gibt viele DIN-, DVGW-, VDI und andere technische Regeln. Im Zusammenhang mit der Gefährdungsanalyse sind es wenige welche sich genau mit dieser Thematik beschäftigen. 

Als erstes muss die VDI/BTGA/ZVSHK 6023 – Blatt 2 genannt werden. Diese derzeit einzige technische Regel beschreibt die Gefährdungsanalyse im Trinkwasser sehr umfangreich und umfassend. Diese Richtlinie beschreibt die Anforderungen an die Gefährdungsanalyse und an den Sachverständigen.

Weiterhin muss die Empfehlung des Umweltbundesamtes „Empfehlungen für die Durchführung einer Gefährdungsanalysegemäß Trinkwasserverordnung“ vom 14.Dezember 2012 beachtet werden. Dies ist in der TrinkwV §16, Abs.7 verankert.

Bei der Gefährdungsanalyse selbst, müssen die Allgemein anerkannten Regeln der Technik beachtet und die Trinkwasseranlage auf die Einhaltung derer untersucht werden. Diese Liste ist sehr umfangreich, unten werden die wichtigsten aufgeführt, die Gefährdungsanalyse muss deren Einhaltung prüfen.

  • VDI/DVGW 6023 – Blatt 1
  • DVGW W551
  • DIN EN 806, Teile 1 bis 5
  • DIN EN 1717
  • DIN 1988 – Teile 100 – 300 + Teile 500 + 600
  • DVGW W557
  • DVGW W556

Die obigen aufgeführten Normen und technischen Regeln, sind als absolutes Minimum zu betrachten. Die wichtigste Vorschrift bei allem ist hier aber immer noch die Trinkwasserverordnung und diese regelt, die Qualität welche beim Verbraucher ankommen muss.

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